"Ähm" und "halt" ersetzen: Mit diesem Trick klappt es

Aktualisiert: vor 4 Tagen

Verzögerungslaute und Diskurspartikel - was für viele in der Theorie fremd klingt, wenden wir fast täglich in der Praxis an, denn jeder wird mal Opfer von sogenannten Füllwörtern.

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Sind diese Wörter zwingend zu vermeiden?

So viel vorweg: Der Einsatz von Diskurspartikel sowie anderen Füllwörtern ist menschlich - versuchen wir krampfhaft diese Worte zu vermeiden, bewirken wir das Gegenteil und wir erscheinen wie unsympathische, maschinenähnliche Wesen.


Wieso verwenden wir diese Füllwörter?

Du überbrückst mit "ähm" und "halt" eine gedankliche Pause. Während du etwas erzählst, möchtest du nicht den Faden verlieren und während du deine Gedanken konstruierst, legst du zwischendurch Pausen ein. Um diese für dein Gegenüber sichtbar zu machen, greifst du zu Diskurspartikel.

Wie vermeide ich diese Füllwörter?

Hierfür gibt es einen ganz einfachen Trick: Mach eine Sprechpause.

Betrachten wir folgendes Beispiel:


Gestern war ich einkaufen und ähm anschließend war ich mit meinem Hund draußen.

An diesem Beispiel wird deutlich, dass wir mit "ähm" eine Denkpause überbrücken. So ähnlich sieht das mit "halt" aus, betrachten wir hierfür folgendes Beispiel:


Ich gehe mit meinem Hund sehr gerne raus und verbringe Zeit mit ihm. Er ist halt ein guter Freund für mich.

Mach an der Stelle die Gegenprobe: Lies die Beispiele laut vor und ersetze "ähm" und "halt" durch Pausen - du wirst feststellen, dass das gleich viel angenehmer klingt.


Du siehst, Verzögerungslaute und Diskurspartikel, dazu gehören auch "äh" und "hm", zu ersetzen, ist gar nicht so kompliziert - im Gegenteil - mit einer kleinen Veränderung erzielst du eine große Wirkung.


Dein Sebastian


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Über den Autor: Sebastian ist Gründer/Inhaber der RhetorikEcke, Coach, Bestseller-Autor und Social Media-Berater bei der four-quarters Unternehmensgruppe.

Seiner selbständigen Tätigkeit geht er mit viel Motivation sowie Leidenschaft nach und hat sich als Ziel gesetzt, das kommunikative Potential seiner Mitmenschen zu entfalten.

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